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Die Skulptur hebt sich durch ihre helle Silber-Optik deutlich vom Grün der Sportanlage ab und erstrahlt sobald die Sonne scheint. Sie besteht einerseits aus drei unterschiedlich langen, starren Blöcken, die aus schmalen Balken zusammengesetzt sind. Andererseits werden Verbindungen zwischen den Blöcken, bestehend aus ebensolchen Balken, gebildet, die gewellt, gebogen und in sich verdreht, vergleichbar mit beweglichen Bändern und Fasern, gezeigt sind. Dieser Dualismus von geraden und gebogenen Elementen ist für die Arbeit des Künstlers charakteristisch und macht Bewegung und Kraft visuell erfahrbar. Scherer verzichtet für seine Kunst zumeist auf einen Sockel. Seine Skulpturen haben Bodenhaftung.
Reinhard Scherer, der seit mehr als 30 Jahren mit Stahl und Eisen arbeitet, zählt zu den bekannteren Künstlern Baden Württembergs. Im Jahr 1948 in Wangen im Allgäu geboren, nahm Scherer zu Beginn der 1970er-Jahre sein Studium zuerst an der Freien Kunstschule in Stuttgart und dann an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart auf. Seit 1978 ist Scherer als freier Bildhauer tätig, in den 1980er-Jahren erhielt er einen Lehrauftrag für Bildhauerei an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim.
Standort: Institut für Sportwissenschaften, Alberstraße 27
NamePlastik
Aktion
DepartmentExterne Sammlungen
Künstler*in
Reinhard Scherer
deutsch, geboren 1948
Date1979-1980
DescriptionIm Jahr 1979 entschied sich die Kunstkommission am 10. Dezember ein Werk des württembergischen Bildhauers Reinhard Scherer (*1948) als Direktauftrag anzukaufen. Grundlage hierfür war ein Modell im Maßstab von 1:10, das der Künstler in der Kommission vorgestellt hatte. „Aktion“ – so nennt Scherer seine Edelstahlskulptur. Er konzipierte sein Werk speziell für den öffentlichen Raum der Sportstätte, wie sich dies am Objektteil zeigt. Eine in sich stimmige Werkbezeichnung, da der Begriff „Aktion“ nicht nur ganz allgemein mit Tätigsein und gemeinschaftlichen Unternehmungen, sondern sich auch mit jeder Art von Sport gut verbinden lässt. Die Skulptur steht auf der grünen Wiese hinter der Universitätssporthalle, direkt an der dortigen Laufstrecke der sogenannten Finnenbahn. Universitätsangehörige haben hier die Möglichkeit, sich zur körperlichen Ertüchtigung zu treffen.Die Skulptur hebt sich durch ihre helle Silber-Optik deutlich vom Grün der Sportanlage ab und erstrahlt sobald die Sonne scheint. Sie besteht einerseits aus drei unterschiedlich langen, starren Blöcken, die aus schmalen Balken zusammengesetzt sind. Andererseits werden Verbindungen zwischen den Blöcken, bestehend aus ebensolchen Balken, gebildet, die gewellt, gebogen und in sich verdreht, vergleichbar mit beweglichen Bändern und Fasern, gezeigt sind. Dieser Dualismus von geraden und gebogenen Elementen ist für die Arbeit des Künstlers charakteristisch und macht Bewegung und Kraft visuell erfahrbar. Scherer verzichtet für seine Kunst zumeist auf einen Sockel. Seine Skulpturen haben Bodenhaftung.
Reinhard Scherer, der seit mehr als 30 Jahren mit Stahl und Eisen arbeitet, zählt zu den bekannteren Künstlern Baden Württembergs. Im Jahr 1948 in Wangen im Allgäu geboren, nahm Scherer zu Beginn der 1970er-Jahre sein Studium zuerst an der Freien Kunstschule in Stuttgart und dann an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart auf. Seit 1978 ist Scherer als freier Bildhauer tätig, in den 1980er-Jahren erhielt er einen Lehrauftrag für Bildhauerei an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim.
Standort: Institut für Sportwissenschaften, Alberstraße 27
DimensionsL x B x H: 270 × 325 × 400 cm
MediumEdelstahl
Object numberVBA-Sg-15
Exhibitions
1968
nach 1777
nach 10. Okt. 1606