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Nach Quenstedts Tod sammelte der Schwäbische Albverein bei seinen Mitgliedern und bei den Angehörigen der Universität sowie bei Bürgern des Landes Württemberg Gelder, um ein Denkmal mit Bronzerelief in Auftrag geben zu können. Ausführender Architekt des Denkmals war der Regierungsbaurat Hugo Peter (1855–1924) aus Tübingen. Für das Bronzerelief gewann man den aus Neckarsulm stammenden und in Stuttgart lebenden Bildhauer Georg Emil Rheineck (1848–1916).
Da das Bronzerelief erst posthum geschaffen wurde, bediente sich der Stuttgarter Künstler Rheineck sicherlich eines Fotos als Vorlage. Wahrscheinlich lässt sich ein Fotopapierabzug aus den Porträtsammlungen der Universitätsbibliothek Tübingen von einer heute verloren gegangenen Fotoglasplatte als Vorbild für das Relief ansprechen.
Standort: Paläontologische Sammlung, Sigwartstraße 10, Fachbereich Geowissenschaften
NameRelief
Tondo mit Halbrelief von August Friedrich Quenstedt
DepartmentSkulpturensammlung der Universität
Künstler*in
Georg Emil Rheineck
Date1893
DescriptionDas in Form eines Tondo ausgeführte Relief zeigt den ersten Tübinger Lehrstuhlinhaber für Geologie, Mineralogie und Paläontologie Friedrich August Quenstedt (1809–1889) im Dreiviertelprofil. Sein Name erlangte im Laufe des 19. Jahrhunderts in Württemberg große Strahlkraft. Er wurde zum Pionier und Präzeptor einer jungen Wissenschaft in Deutschland und weit darüber hinaus, indem er sich durch seine umfassenden Forschungen zur Erdgeschichte des Jura und zur Stratigraphie sowie durch seine zahllosen Erstbeschreibungen von Fossilien für immer in die Wissenschaftsgeschichte einschrieb.Nach Quenstedts Tod sammelte der Schwäbische Albverein bei seinen Mitgliedern und bei den Angehörigen der Universität sowie bei Bürgern des Landes Württemberg Gelder, um ein Denkmal mit Bronzerelief in Auftrag geben zu können. Ausführender Architekt des Denkmals war der Regierungsbaurat Hugo Peter (1855–1924) aus Tübingen. Für das Bronzerelief gewann man den aus Neckarsulm stammenden und in Stuttgart lebenden Bildhauer Georg Emil Rheineck (1848–1916).
Da das Bronzerelief erst posthum geschaffen wurde, bediente sich der Stuttgarter Künstler Rheineck sicherlich eines Fotos als Vorlage. Wahrscheinlich lässt sich ein Fotopapierabzug aus den Porträtsammlungen der Universitätsbibliothek Tübingen von einer heute verloren gegangenen Fotoglasplatte als Vorbild für das Relief ansprechen.
Standort: Paläontologische Sammlung, Sigwartstraße 10, Fachbereich Geowissenschaften
DimensionsDurchmesser: 70 cm
MediumGips, farbig gefasst
Object numberMUT-Sg-26
Exhibitions
nach 27. Febr. 1607
bald nach 335/4 v. Chr. (Original);
1997/1998 (Modell)
nach 19. April 1703
vor 1868
1958/59
nach 7. Jan. 1590
1958/59