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Die Stahlskulptur besteht aus vier Elementen und fußt auf einem Betonsockel. Die Konstruktion scheint dem altbekannten Prinzip einer Balkenwaage zu entsprechen, da es Auflager, Balken und zwei Waagschalen zeigt. Die Balken selbst sind sowohl gerade als auch gebogen – sogenannte Biegebalken – zur Visualisierung der Lasten. Durch eine leichte Schräge der Balken offenbart sich, dass die Gewichte auf der Wage unterschiedlich schwer sind. Die verdickten Balkenenden erinnern durch ihre Dreiecksform mit Zacken und die gekippte Form an Treppenstufen.
Der im Jahr 1946 in Meerholz/Gelnhausen geborene Künstler begann seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Goldschmied an der Staatlichen Zeichenakademie in Hanau. Weitere Stationen waren die Kunst- und Werkschule in Pforzheim, ein Aufenthalt in den USA in Providence, Rhode Island, bis er 1997 eine erste Professur im Fachbereich Architektur an der Bergischen Universität/ Gesamthochschule Wuppertal erhielt. Es folgte eine Professur für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Sämtliche Ausstellungsprojekte und Aufträge standen in Bezug zum Thema Kunst im öffentlichen Raum.
Standort: HNO-Kliniken, Elfriede-Aulhorn Straße 5
NamePlastik
Im Gleichgewicht
DepartmentExterne Sammlungen
Künstler*in
Claus Bury
deutsch, geb. 1946
Date2001
DescriptionClaus Bury (*1946), der bekannte Bildhauer aus Frankfurt am Main, schuf für Tübingen ein Werk, das für den öffentlichen Raum konzipiert wurde. Vor dem nordöstlichen Eckpunkt des Gebäudes der Hals-Nasen-Ohren-Klinik steht seine rostrote große Stahlskulptur mit dem Titel „Im Gleichgewicht“. Entstanden ist sie im Jahr 2001 in Frankfurt am Main. Zuvor hatte sich die Kunstkommission am 26. Juli 2000 in einem ausgeschriebenen Wettbewerb anhand eines Modells für Bury entschieden. Ankauf und Aufstellung der Skulptur erfolgte im Eröffnungsjahr des Neubaus der HNO-Klinik im Jahr 2002.Die Stahlskulptur besteht aus vier Elementen und fußt auf einem Betonsockel. Die Konstruktion scheint dem altbekannten Prinzip einer Balkenwaage zu entsprechen, da es Auflager, Balken und zwei Waagschalen zeigt. Die Balken selbst sind sowohl gerade als auch gebogen – sogenannte Biegebalken – zur Visualisierung der Lasten. Durch eine leichte Schräge der Balken offenbart sich, dass die Gewichte auf der Wage unterschiedlich schwer sind. Die verdickten Balkenenden erinnern durch ihre Dreiecksform mit Zacken und die gekippte Form an Treppenstufen.
Der im Jahr 1946 in Meerholz/Gelnhausen geborene Künstler begann seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Goldschmied an der Staatlichen Zeichenakademie in Hanau. Weitere Stationen waren die Kunst- und Werkschule in Pforzheim, ein Aufenthalt in den USA in Providence, Rhode Island, bis er 1997 eine erste Professur im Fachbereich Architektur an der Bergischen Universität/ Gesamthochschule Wuppertal erhielt. Es folgte eine Professur für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Sämtliche Ausstellungsprojekte und Aufträge standen in Bezug zum Thema Kunst im öffentlichen Raum.
Standort: HNO-Kliniken, Elfriede-Aulhorn Straße 5
DimensionsL x B x H: 600 × 68 × 705 cm
MediumCortenstahl auf Betonsockel
Object numberVBA-Sg-7
Exhibitions
zwischen 1572 und 1586
Primary Maker: Christoph Jelin
nach 19. August 1604
nach 7. Jan. 1590
nach 21. Aug. 1626