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Tagore verharrte jedoch nicht im Elfenbeinturm seiner Dichtkunst, sondern setzte sich als Sozialreformer durch die Gründung von Banken und Genossenschaften, aber auch durch die Einführung von Formen der Selbstverwaltung aktiv für die Verbesserung der sozialen Lage der Landbevölkerung ein. Auch wenn Tagore tief in der bengalischen Kultur verwurzelt war, so verstand er sich doch auch als Kulturvermittler zwischen Ost und West und den verschiedenen Religionen.
Die Büste steht aktuell am Eingang zum Schulungsraum im Bonatzbau. Sie gelangte als Geschenk für Professor Heinrich von Stietencron (1933–2018), den Emeritus für Indologie und Vergleichende Religionswissenschaft an die Universität. Im Jahr 2004 ehrte die indische Regierung Professor Stietencron, mit dem Padma Shri Award. Diese hohe Auszeichnung für Verdienste um das Land Indien und seine Menschen wird nur äußerst selten an Ausländer verliehen und mit Professor Stietencron wurde erstmals ein ausländischer Wissenschaftler damit ausgezeichnet. Die Porträtbüste ist ein Werk des indischen Künstlers Gautam Pal (*1949).
Standort: Universitätsbibliothek, Wilhelmstraße 32.
NameBüste
Büste von Rabindranath Tagore
DepartmentSkulpturensammlung der Universität
Künstler*in
Gautam Pal
indisch, geb. 1949
Datevor 2004
DescriptionRabindranath Tagore (1861 – 1941), war Dichter, Philosoph, Künstler, Pädagoge und Sozialreformer. Er revolutionierte und erweiterte die bengalische Kunst um neue Formen wie das Tanzdrama, das Musikschauspiel und Kurzgeschichten, schuf Gemälde und Zeichnungen und widmete sich in Essays und nicht-literarischen Texten philosophischen, pädagogischen, sozialen, politischen und historischen Themen. Für sein literarisches Werk erhielt er im Jahr 1913 als erster Dichter nicht-westlicher Herkunft den Nobelpreis für Literatur.Tagore verharrte jedoch nicht im Elfenbeinturm seiner Dichtkunst, sondern setzte sich als Sozialreformer durch die Gründung von Banken und Genossenschaften, aber auch durch die Einführung von Formen der Selbstverwaltung aktiv für die Verbesserung der sozialen Lage der Landbevölkerung ein. Auch wenn Tagore tief in der bengalischen Kultur verwurzelt war, so verstand er sich doch auch als Kulturvermittler zwischen Ost und West und den verschiedenen Religionen.
Die Büste steht aktuell am Eingang zum Schulungsraum im Bonatzbau. Sie gelangte als Geschenk für Professor Heinrich von Stietencron (1933–2018), den Emeritus für Indologie und Vergleichende Religionswissenschaft an die Universität. Im Jahr 2004 ehrte die indische Regierung Professor Stietencron, mit dem Padma Shri Award. Diese hohe Auszeichnung für Verdienste um das Land Indien und seine Menschen wird nur äußerst selten an Ausländer verliehen und mit Professor Stietencron wurde erstmals ein ausländischer Wissenschaftler damit ausgezeichnet. Die Porträtbüste ist ein Werk des indischen Künstlers Gautam Pal (*1949).
Standort: Universitätsbibliothek, Wilhelmstraße 32.
DimensionsH x B (Bronze): 82 × 60 cm
H x B x T (Sockel): 96 × 60 × 59 cm
H x B x T (Sockel): 96 × 60 × 59 cm
MediumBronze
Object numberMUT-Sg-8
Exhibitions
um 1850
nach 18. Okt. 1724
Primary Maker: Christoph Jelin
nach 19. August 1604
100 v. Chr. (Original);
severisch (Kopie)