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Norbert Radermacher ist für seine intervenierende Kunst im öffentlichen Raum bekannt. Dies gilt auch für das Tübinger Kunstwerk, das er anlässlich der Eröffnung des Erweiterungsbaus der Universitätsbibliothek konzipierte. Der Ankauf seiner Arbeit wurde in der Sitzung der Kunstkommission am 5. Oktober 2000 beschlossen. Für sein Kunstkonzept griff Radermacher die Serie der Porträtbüsten, die zwölf Persönlichkeiten an der Front des sogenannten Bonatzbaus – dem ersten Bibliotheksbau der Universität aus dem Jahr 1912 – wieder auf. Dafür wählte er von jeder Persönlichkeit – hier als Autoren begriffen – eine Textstelle, die das Motiv des Flusses, einer Brücke oder auch der Luft zum Thema hat. In hellem Grau ließ Radermacher die handschriftlichen Textpassagen mittels Siebdrucks auf die Fenster drucken, eine transparente, ja minimalvisuelle Präsentation. Die Größe der einzelnen Dokumente und Schriftzüge variiert. Sie sind über die gesamte linke Fensterseite der Brücke angebracht.
Standort: Universitätsbibliothek Tübingen, Wilhelmstraße 32
NameSiebdruck
Die Handschriften
DepartmentExterne Sammlungen
Künstler*in
Prof. Dr. Norbert Radermacher
geb. 1953
Date2001
DescriptionDie Arbeiten von Norbert Radermacher (*1953) zeichnen sich durch ihre situative Ortsbezogenheit aus. Seit 1980 schuf er Werke für den öffentlichen Raum mit Bezügen zur Architektur und zum sozialen Umfeld. Sein Interesse gilt vor allem unüblichen Materialien, ungesehenen Orten und zurückgenommenen Präsentationsweisen. Hierdurch wird seine spezifische Bildsprache in Absetzung zur traditionellen „Kunst am Bau“ kenntlich. Seine zumeist kleinen, aber präzisen Eingriffe in den Umraum ermöglichen der Betrachterin, die oft eher zufällig auf seine Werke trifft, individuelle Entdeckungen – aber auch eigene Einsichten.Norbert Radermacher ist für seine intervenierende Kunst im öffentlichen Raum bekannt. Dies gilt auch für das Tübinger Kunstwerk, das er anlässlich der Eröffnung des Erweiterungsbaus der Universitätsbibliothek konzipierte. Der Ankauf seiner Arbeit wurde in der Sitzung der Kunstkommission am 5. Oktober 2000 beschlossen. Für sein Kunstkonzept griff Radermacher die Serie der Porträtbüsten, die zwölf Persönlichkeiten an der Front des sogenannten Bonatzbaus – dem ersten Bibliotheksbau der Universität aus dem Jahr 1912 – wieder auf. Dafür wählte er von jeder Persönlichkeit – hier als Autoren begriffen – eine Textstelle, die das Motiv des Flusses, einer Brücke oder auch der Luft zum Thema hat. In hellem Grau ließ Radermacher die handschriftlichen Textpassagen mittels Siebdrucks auf die Fenster drucken, eine transparente, ja minimalvisuelle Präsentation. Die Größe der einzelnen Dokumente und Schriftzüge variiert. Sie sind über die gesamte linke Fensterseite der Brücke angebracht.
Standort: Universitätsbibliothek Tübingen, Wilhelmstraße 32
DimensionsB x H (Bismarck): 75 × 120 cm
B x H (Kant): 82 × 144 cm
B x H (Leibniz): 136 × 50 cm
B x H (Luther): 56 × 125 cm
B x H (da Vinci): 95 × 91 cm
B x H (Plato): 80 × 113 cm
B x H (Homer): 62 × 86 cm
B x H (Alighieri): 97 × 86 cm
B x H (Shakespeare): 68 × 107 cm
B x H (Goethe): 50 × 175 cm
B x H (Schiller): 123 × 75 cm
B x H (Uhland): 110 × 100 cm
B x H (Kant): 82 × 144 cm
B x H (Leibniz): 136 × 50 cm
B x H (Luther): 56 × 125 cm
B x H (da Vinci): 95 × 91 cm
B x H (Plato): 80 × 113 cm
B x H (Homer): 62 × 86 cm
B x H (Alighieri): 97 × 86 cm
B x H (Shakespeare): 68 × 107 cm
B x H (Goethe): 50 × 175 cm
B x H (Schiller): 123 × 75 cm
B x H (Uhland): 110 × 100 cm
MediumZwölf Siebdrucke auf Glas
Object numberVBA-Sg-9
Exhibitions
um 1478/ 1480
zwischen 1572 und 1586
nach 18. Okt. 1724