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Die Formensprache der Skulpturen erscheint konsequent durchgeführt: Ausgehend von der einzelnen Linie, hier ein Rohr, wird eine Fläche konstruiert, die sich in Wellenformen im Raum ausbreitet. Zusammengeschweißte, teils kürzere und teils längere metallene Rohre ragen senkrecht zum Himmel empor und bilden in der Summe eine fließende Fläche. Nur an einzelnen Enden am Boden befestigt scheinen die Skulpturen frei zu schweben. Sie umspielen ihre Umgebung mit ihren geschwungenen Flächen und ihrem luftdurchlässigen Grund. Hierdurch überwinden die Skulpturen den Raum, ohne ihn dabei zu bezwingen. Im Gegensatz zur Härte des Metalls scheinen die Skulpturen eine bewegliche Leichtigkeit auszustrahlen. Mittels der dünnen Rohre und ihren unterschiedlichen Längen wird eine dynamische Fläche gestaltet, die ein Wechselspiel zwischen Stabilität und Leichtigkeit zeigt.
Standort: Universitätsbibliothek Tübingen, Wilhelmstraße 32, 72074 Tübingen, vor dem Haupteingang und im Foyer der Universitätsbibliothek
NameSkulptur
Ohne Titel (Drei Metallskulpturen)
DepartmentExterne Sammlungen
Künstler*in
Brigitte Matschinsky-Denninghoff
deutsch, 1923 - 2011
Künstler*in
Martin Matschinsky
deutsch, 1921 - 2020
Date1966
DescriptionDie dreiteilige Skulptur des Künstlerpaares Brigitte (1923–2011) und Martin Matschinsky-Denninghoff (1921–2020) wurde durch die Kunstkommission des Landes Baden-Württemberg für den Neubau der Universitätsbibliothek im Direktauftrag am 30. Juli 1965 vergeben und in der Folge im Jahr 1966 ausgeführt und angekauft. Die kontroversen Diskussionen in der Kommission, danach die Planungen und Vorarbeiten – in Form zweier Modelle – für die Tübinger Skulpturengruppe erfolgten in Zusammenarbeit mit dem ausführenden Architekten des Universitätsbauamtes und vor allem mit dem Berliner Landschaftsarchitekten Walter Rossow (1910–1992) bereits im Jahr 1962. Die Skulpturengruppe fand sowohl im Innen- als auch im Außenbereich Aufstellung, wo sie nur durch eine große Glasfront voneinander getrennt ist. Vor dem Eingang der Bibliothek stehen zwei Arbeiten und die dritte im Foyer des Gebäudes. Der heutige Standort ist nicht mehr der ursprüngliche, da die Skulpturen links vom Eingang positioniert sind – auf der Seite der Brunnenanlage. Die Formensprache der Skulpturen erscheint konsequent durchgeführt: Ausgehend von der einzelnen Linie, hier ein Rohr, wird eine Fläche konstruiert, die sich in Wellenformen im Raum ausbreitet. Zusammengeschweißte, teils kürzere und teils längere metallene Rohre ragen senkrecht zum Himmel empor und bilden in der Summe eine fließende Fläche. Nur an einzelnen Enden am Boden befestigt scheinen die Skulpturen frei zu schweben. Sie umspielen ihre Umgebung mit ihren geschwungenen Flächen und ihrem luftdurchlässigen Grund. Hierdurch überwinden die Skulpturen den Raum, ohne ihn dabei zu bezwingen. Im Gegensatz zur Härte des Metalls scheinen die Skulpturen eine bewegliche Leichtigkeit auszustrahlen. Mittels der dünnen Rohre und ihren unterschiedlichen Längen wird eine dynamische Fläche gestaltet, die ein Wechselspiel zwischen Stabilität und Leichtigkeit zeigt.
Standort: Universitätsbibliothek Tübingen, Wilhelmstraße 32, 72074 Tübingen, vor dem Haupteingang und im Foyer der Universitätsbibliothek
DimensionsH x B x T (Innen): 297 × 251 × 160 cm
H x B x T (Außen): 245 × 150 × 205 cm
H x B x T (Außen): 245 × 200 × 215 cm
H x B x T (Außen): 245 × 150 × 205 cm
H x B x T (Außen): 245 × 200 × 215 cm
MediumChromnickelstahl
Object numberVBA-Sg-10
Exhibitions
1968
1998
vor 1945
späte 25. bis beginnende 26. Dynastie (um 664 v.Chr.)