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Seine Skulpturen, auch die in Tübingen, bestehen aus zwölf Stahlteilen mit unterschiedlichen Längen und Breiten. Aus Winkeleisen formt er konstruktive Skulpturen. Sie sind sein Vokabular. Wie in den meisten seiner Werke verzichtet Freimann auf einen Sockel. Die Tübinger Skulptur steht auf drei langen, vertikalen Stahlwinkeln. Die restlichen, meist kleineren, neun Stahlwinkel sind kreuz und quer angeordnet und bilden den oberen Bereich. Freimann versucht die räumlichen und visuellen Grenzen zu sprengen: Die freie Kombination unterschiedlicher Winkelprofile, die Längenunterschiede des Stahls und die starken Kontraste zwischen Flächen und Richtungen zeugen von Dynamik und Härte. Der fehlende Sockel erdet die Skulptur, ermöglicht den direkten Zutritt. Freimann schafft Volumen ohne skulpturale Masse, seine Linien bilden Winkel, aus Winkel werden Koordinaten, durch Koordinaten definieren sich Körper ohne Materie.
Standort: Chemisches Zentralinstitut, H-Bau, Auf der Morgenstelle 6
NamePlastik
Ohne Titel
DepartmentExterne Sammlungen
Künstler*in
Christoph Freimann
deutsch, geboren 1940
Date2004
DescriptionVor dem Erweiterungsbau des Instituts für Chemie steht eine rote Stahlskulptur des Stuttgarter Bildhauers Christoph Freimann (*1946). Die monumentale, fast 8 m hohe Installation ist kaum zu übersehen. Die Kunstkommission entschied sich in ihrer Sitzung am 11. Februar 2004 auf der Grundlage von Modellen für den Ankauf des Entwurfs von Freimann. Noch im selben Jahr wurde die Skulptur vor der Tübinger Chemie aufgestellt. Seine Skulpturen, auch die in Tübingen, bestehen aus zwölf Stahlteilen mit unterschiedlichen Längen und Breiten. Aus Winkeleisen formt er konstruktive Skulpturen. Sie sind sein Vokabular. Wie in den meisten seiner Werke verzichtet Freimann auf einen Sockel. Die Tübinger Skulptur steht auf drei langen, vertikalen Stahlwinkeln. Die restlichen, meist kleineren, neun Stahlwinkel sind kreuz und quer angeordnet und bilden den oberen Bereich. Freimann versucht die räumlichen und visuellen Grenzen zu sprengen: Die freie Kombination unterschiedlicher Winkelprofile, die Längenunterschiede des Stahls und die starken Kontraste zwischen Flächen und Richtungen zeugen von Dynamik und Härte. Der fehlende Sockel erdet die Skulptur, ermöglicht den direkten Zutritt. Freimann schafft Volumen ohne skulpturale Masse, seine Linien bilden Winkel, aus Winkel werden Koordinaten, durch Koordinaten definieren sich Körper ohne Materie.
Standort: Chemisches Zentralinstitut, H-Bau, Auf der Morgenstelle 6
DimensionsH x B x T: 750 × 325 × 270 cm
MediumStahl mit rotem Lack (RAL 3000)
Object numberVBA-Sg-2
Exhibitions
um 1510
1930er
vor 1945