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Vulkanisationsgerät
Vulkanisationsgerät
CC BY-NC-SA Museum der Universität Tübingen MUT / V. Marquardt

Vulkanisationsgerät

Date2. Hälfte 19. Jh.
DescriptionDie Vulkanisation ist ein chemischer Prozess, bei dem Kautschuk mit Schwefel unter Hitzezufuhr verbunden wird. Das Verfahren geht auf den US-amerikanischen Chemiker Charles Goodyear (1800–1860) zurück, der es im Jahr 1839 entdeckte und 1844 das Patent dafür anmeldete. Anfängliche Experimente zeigten, dass das Endprodukt der Vulkanisation einen höheren Dichtegrad erreichte, je mehr Schwefel der Kautschukmasse zugesetzt wurde. So entstand das Hartgummi, das für die prothetische Nutzung benötigt wurde. Der US-amerikanische Zahnarzt S. Mallet stellte 1857 auf der American Dental Convention in New York erste Kautschukprothesen vor und bemerkte, dass Zahnärzte das dafür benötigte Hartgummi selbst herstellen konnten. Aus dieser Zeit stammt auch das Vulkanisationsgerät der Lehrsammlung. Anhand seiner Gebrauchsspuren kann man erkennen, dass es intensiv für die Hartkautschukproduktion genutzt wurde.
DimensionsH x B x T: 53 × 39 × 25 cm
MediumMetall
Object numberUKT-Za-729
Zwei Brunnen mit Bronzestatuetten
Primary Maker: Fritz von Graevenitz
um 1931
Männlicher Porträtkopf von einer Sitzstatue, sog. Menander
Mitte 1. Jh. v. Chr. (Original); augusteisch (Kopie)
Lichtwärts
Primary Maker: Ulrich Kottenrodt
1956
Büste von Friedrich Schleiermacher
Primary Maker: Gipsgießerei Gebrüder Micheli, Berlin
2. Hälfte 19. Jh.
Schlossbrunnen
Primary Maker: Meister Anthone
Anfang des 17. Jh., Wandung des Brunnenbeckens 1823
Ohne Titel
Primary Maker: Werner Regner
1962
Feuerkugel
Primary Maker: Heinrich Schickhardt
Die Handschriften
Primary Maker: Prof. Dr. Norbert Radermacher
2001
Zeichnungen und Graffiti im Karzer
Primary Maker: Johann Gottfried Schreiber
1736