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Der in Mecklenburg-Vorpommern geborene Künstler Günther Uecker ist vor allem für seine Nagelbilder bekannt. Satt eines Pinsels nutzt er den Hammer. Strukturen, die er durch Nägel erzeugt, spielen bereits in seinem Frühwerk eine wichtige Rolle, wie etwa in seinem Nagel-Wandrelief für das UNO-Gebäude in Genf aus dem Jahr 1977. Uecker studierte zunächst in der DDR, verließ diese jedoch nach der gewaltsamen Niederschlagung des „Aufstands des 17. Juni 1953“. Seine Ausbildung setzte er an der Kunstakademie bei Otto Pankok (1893–1966) in Düsseldorf fort, wo er 1961 der von Heinz Mack (*1931) und Otto Piene (1928–2014) gegründeten Düsseldorfer Künstlergruppe ZERO beitrat. ZERO richtete sich gegen die Kunst der Kriegs- und Nachkriegszeit, indem sie einen Neuanfang suchte.
Standort: Tübingen, Morgenstelle 16, Hörsaalzentrum Foyer, an drei Wänden in vier Teilen
Ohne Titel
DepartmentExterne Sammlungen
Künstler*in
Günther Uecker
deutsch, geboren 1930
Date1971
DescriptionIm Foyer des Hörsaalzentrums auf der Morgenstelle, direkt an der Außenwand des großen Hörsaals, fällt das großformatige, vollplastische Betonrelief des Düsseldorfer Künstlers Günther Uecker (*1930) sofort ins Auge. Dieses frühe Hauptwerk, zu dem noch zwei weitere ähnlich gestaltete Wandreliefs am selben Ort zählen, wurde 1972 durch die Kunstkommission für den Neubau des Hörsaalzentrums vom Land Baden-Württemberg erworben.Der in Mecklenburg-Vorpommern geborene Künstler Günther Uecker ist vor allem für seine Nagelbilder bekannt. Satt eines Pinsels nutzt er den Hammer. Strukturen, die er durch Nägel erzeugt, spielen bereits in seinem Frühwerk eine wichtige Rolle, wie etwa in seinem Nagel-Wandrelief für das UNO-Gebäude in Genf aus dem Jahr 1977. Uecker studierte zunächst in der DDR, verließ diese jedoch nach der gewaltsamen Niederschlagung des „Aufstands des 17. Juni 1953“. Seine Ausbildung setzte er an der Kunstakademie bei Otto Pankok (1893–1966) in Düsseldorf fort, wo er 1961 der von Heinz Mack (*1931) und Otto Piene (1928–2014) gegründeten Düsseldorfer Künstlergruppe ZERO beitrat. ZERO richtete sich gegen die Kunst der Kriegs- und Nachkriegszeit, indem sie einen Neuanfang suchte.
Standort: Tübingen, Morgenstelle 16, Hörsaalzentrum Foyer, an drei Wänden in vier Teilen
DimensionsH x B x T (Haupteingang): 360 × 1512 × 54 cm
H x B x T (Hörsaaleingang): 168 × 216 × 100 cm
H x B x T (Außenwand 1): 168 × 552 × 64 cm
H x B x T (Außenwand 2): 168 × 552 × 94 cm
H x B x T (Außenwand 3): 168 × 552 × 124 cm
H x B x T (Keller): 240 × 316 × 74 cm
H x B x T (Hörsaaleingang): 168 × 216 × 100 cm
H x B x T (Außenwand 1): 168 × 552 × 64 cm
H x B x T (Außenwand 2): 168 × 552 × 94 cm
H x B x T (Außenwand 3): 168 × 552 × 124 cm
H x B x T (Keller): 240 × 316 × 74 cm
MediumBeton
Object numberVBA-Sg-34
Exhibitions
um 1850
1992
1958
nach 20. Mai 1724
zwischen 1572 und 1586
1980