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Moviscop
Moviscop
CC BY-NC-SA Museum der Universität Tübingen MUT /

Moviscop

DescriptionWie ein geschrumpfter Fernsehbildschirm erscheint das Moviscop aus der Tübinger Pharmakologie. Doch seine Größe verrät, dass der Filmprojektor nicht dafür ausgelegt war, einen Film als fertiges Produkt vor großem Publikum abzuspielen. Vielmehr leisteten solche Geräte in der Ära der analogen Filmtechnik wertvolle Dienste bei der Bearbeitung filmischen Rohmaterials. Um den Film in Bewegung zu versetzen, musste man zunächst die Filmrolle in zwei heute nicht mehr erhaltene Spulen einspannen. Durch Handkurbeln angetrieben lief der Filmsteifen dann durch eine Vorrichtung unterhalb des Bildschirms. Dort wurde er von einer Lampe angestrahlt, wodurch das Bild auf den Monitor projiziert werden konnte. So war es möglich hin und her zu spulen und zu entscheiden an welcher Stelle man den nächsten Schnitt ansetzen wollte. Wozu genau das Gerät in der Pharmakologie diente, lässt sich heute nichtmehr zweifelsfrei ermitteln. Doch es ist denkbar, dass mit seiner Hilfe Filme zur Versuchsdokumentation oder für die Lehre gefertigt wurden.

Anna Sauer Zit. in: Christine Nawa, Ernst Seidl (Hg.): Wohin damit? Strandgut der Wissenschaft, Tübingen 2015.
DimensionsH x B x T: 17,5 × 15 × 25,5 cm
MediumMetall, Glas, Lackoberfläche
Object numberMUT-WG-22
Abguss der Büste von Oswald Schmiedeberg
Primary Maker: Carl Ludwig Seffner
nach 1957
Anorthoskop
Primary Maker: Joseph Antoine Ferdinand Plateau
2007
Epitaph für Jakob Beurlin
Primary Maker: Hans Schickhardt
nach 1561
Perspektomat P-40
eventuell 1965 (Quelle: Werbung Zeitschrift: Geographica Helvetica)
Epitaph für Christian Eberhard Weismann
Primary Maker: Michael Stecher
nach 22. Mai 1747
Zwei Tritonenbrunnen
Primary Maker: Josef Zeitler
1931
Reliefbildnis Otto Oertel
Primary Maker: Rudolf Stocker
1936
Zuhörer
Primary Maker: Alfred Lörcher
1959
Prima Vera
Primary Maker: Gerhard Marcks
1958