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Stilfigur des Chiasmus lautet: Er war „eine Stimme Gottes an das Volk“ (VOX DIE ad POPULUM) und „eine Stimme des Volkes zu Gott“ (VOX POPULI ad DEUM). Suchte man bei den zuvor vorgestellten Monumenten den Namen des Künstlers zumeist vergeblich, so findet man eine solche Angabe jetzt auf dem Sockel des Weismann’schen Gedächtnismals: „Michael Stecher Stein […] fecit“.
Standort: Stiftskirche Tübingen, Vorhalle, am südlichen Treppenaufgang, Westwand.
NameEpitaph
Epitaph für Christian Eberhard Weismann
DepartmentExterne Sammlungen
Künstler*in
Michael Stecher
Bildhauer
Datenach 22. Mai 1747
DescriptionDas Gedächtnismal für Christian Eberhard Weismann (1677–1747), Professor der Theologie, befindet sich heute in der Vorhalle, am südlichen Turmaufgang, an der Westwand. Christian Eberhard Weismann begann 1689, durch ein herzogliches Stipendium für das Evangelische Stift gefördert, das Studium in Tübingen. 1721 wurde er zunächst außerordentlicher Professor der Theologie und promovierte 1722 zum Doktor der Theologie. Sodann wurde er Stadtpfarrer in Tübingen und erlangte 1725 schließlich eine ordentliche Professur der Theologie. Den einzigen Schmuck des Monuments, das oben mit einem Gesims abschließt, bildet eine zierliche, senkrechte Blütenreihe zu beiden Seiten des Schriftfeldes sowie ein zartes Bandelwerk. Statt barocker Pracht sieht man Schlichtheit, so dass Wort und Sprache dominiert oder wie es im eingravierten Text des Steins zur Charakterisierung des Predigers und Pfarrers Weismann in der rhetorischen Stilfigur des Chiasmus lautet: Er war „eine Stimme Gottes an das Volk“ (VOX DIE ad POPULUM) und „eine Stimme des Volkes zu Gott“ (VOX POPULI ad DEUM). Suchte man bei den zuvor vorgestellten Monumenten den Namen des Künstlers zumeist vergeblich, so findet man eine solche Angabe jetzt auf dem Sockel des Weismann’schen Gedächtnismals: „Michael Stecher Stein […] fecit“.
Standort: Stiftskirche Tübingen, Vorhalle, am südlichen Treppenaufgang, Westwand.
DimensionsH x B: 150 × 80 cm
MediumStein
Object numberELK-Sg-98
Exhibitions
nach 18. Okt. 1724
nach 27. Febr. 1607
nach 17. Jan. 1620
nach 21. Aug. 1626
nach 18. Aug. 1678
nach 7. Jan. 1590
nach 22. Dez. 1657
nach 19. April 1703
nach 6. Juni 1585
nach 16. April 1654
Primary Maker: Christoph Jelin
zwischen 1603 und 1610
nach 1686
zwischen 1572 und 1586
nach 14. November 1589
Primary Maker: Christoph Jelin
nach 19. August 1604