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Schorp-Pflumm studierte im Dritten Reich an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart bei Alfred Lörcher (1875–1962), später an der Akademie der Bildenden Künste bei Fritz von Graevenitz (1892–1959) und schließlich bei Bernhard Bleeker (1881–1968) in München. Die beiden Letzteren waren mit ihrem naturalistisch klassizistischen Stil und mit der Neigung zum Monumentalen auch Profiteure des Naziregimes.
Standort: Universitätsklinikum, Verwaltung, Geissweg 7
NameSkulptur
Ohne Titel (Abstrakte Gruppe)
DepartmentExterne Sammlungen
Künstler*in
Hanne Schorp-Pflumm
deutsch, 1921 - 1990, VG-Bild
Date1960
DescriptionAuf der Außenanlage des Verwaltungsgebäudes am Geissweg stehen zwei Monolithe aus Muschelkalkstein. Für dieses Werk wählte die Stuttgarter Bildhauerin Hanne Schorp-Pflumm (1921–1990) bei der Erstaufstellung wohl den Titel „Abstrakte Gruppe“. Die beiden Steine zeigen andeutungsweise anthropomorphe Züge. Zu sehen ist ein Loch, das als Auge oder Ohr interpretiert werden könnte, und einige Aus- und Einbuchtungen, in denen man Nasen und Münder erkennen könnte. Auf den Steinflächen sieht man deutliche Bearbeitungsspuren von Werkzeugen, wie Ritzungen und Kerben. Die Gruppe erscheint blockhaft, spielt mit den Rundungen und der Schwere des Materials. Doch die Bedeutung all dieser Elemente und Formen bleibt letztlich offen, eine eindeutige Lesart ist nicht gewollt. Schorp-Pflumm studierte im Dritten Reich an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart bei Alfred Lörcher (1875–1962), später an der Akademie der Bildenden Künste bei Fritz von Graevenitz (1892–1959) und schließlich bei Bernhard Bleeker (1881–1968) in München. Die beiden Letzteren waren mit ihrem naturalistisch klassizistischen Stil und mit der Neigung zum Monumentalen auch Profiteure des Naziregimes.
Standort: Universitätsklinikum, Verwaltung, Geissweg 7
DimensionsH x B x T: 218 x 84 x 48 cm; H x B x T: 230 x 84 x 52 cm
MediumZwei Muschelkalksteine
Object numberVBA-Sg-120
Exhibitions
2200–1350 v. Chr.
2200–1350 v. Chr.
Um 1770
Primary Maker: Peter Otto Heim
Nach 1913
úm 150 n. Chr. (Antoninus Pius)
180–200 n. Chr. (Sept. Severus);
Collage: 2014
40-20 v. Chr. (Original);
tiberisch (Kopie)
250–450 u. Z.