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Die Gedenktafeln des Eingangs sind Teil eines Gesamtkonzeptes zur öffentlichen Totentrauer der Universität. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass die beiden Tafeln und die Wandverkleidung einheitlich in grauem Marmor ausgeführt wurden. Die Namen der gefallenen Studenten und Dozenten gravierte man in Form der Kapitalis ein. Buchstaben und Namen reihen sich Zeile für Zeile schier endlos aneinander, bilden Kolonnen ohne Anfang und Ende. Mit Goldfarbe hob man nur die vierzeilige Überschrift „1914 + IM WELTKRIEG + 1918 | LIESSEN IHR LEBEN FÜR DAS VATERLAND | DIE ANGEHÖRIGEN DER UNIVERSITÄT | TÜBINGEN“ und die zarten Linien des lateinischen Kreuzes hervor, so dass nur diese leuchten. Dagegen bleiben auf Distanz gesehen die Namen der Toten im Dunkeln und nahezu konturlos. Vielleicht eine Anspielung auf das Heer der namenlosen Toten, auf den unbekannten Soldaten?
Standort: Neue Aula, Zugang über die Hölderlinstraße
NameGedenktafel
Zwei Gedenktafeln für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges
DepartmentSkulpturensammlung der Universität
Hersteller*in
Fa. Rupp & Möller
deutsch, 1875 - 1987
Date1932
DescriptionDie beiden wandfüllenden und deckenhohen Gedenktafeln zur Ehrung der gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs finden sich im rückwärtigen Eingangsfoyer der Neuen Aula. Gestiftet wurden sie im Jahr 1931 zur Einweihung des Neu- und Erweiterungsbaus der Aula, also erst 13 Jahre nach Ende des Krieges. Trotz dieses zeitlichen Abstands war die Erinnerung an den Weltkrieg bei vielen gegenwärtig, nicht zuletzt wegen der Millionen von Toten. Während das eine Mahnmal von Tübinger Handwerkern und der Amtskörperschaft Urach bezahlt wurde, finanzierten die andere Steintafel die Angehörigen der Universität Tübingen, wie dies unten in den Tafeln zu lesen ist. Die Gedenktafeln des Eingangs sind Teil eines Gesamtkonzeptes zur öffentlichen Totentrauer der Universität. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass die beiden Tafeln und die Wandverkleidung einheitlich in grauem Marmor ausgeführt wurden. Die Namen der gefallenen Studenten und Dozenten gravierte man in Form der Kapitalis ein. Buchstaben und Namen reihen sich Zeile für Zeile schier endlos aneinander, bilden Kolonnen ohne Anfang und Ende. Mit Goldfarbe hob man nur die vierzeilige Überschrift „1914 + IM WELTKRIEG + 1918 | LIESSEN IHR LEBEN FÜR DAS VATERLAND | DIE ANGEHÖRIGEN DER UNIVERSITÄT | TÜBINGEN“ und die zarten Linien des lateinischen Kreuzes hervor, so dass nur diese leuchten. Dagegen bleiben auf Distanz gesehen die Namen der Toten im Dunkeln und nahezu konturlos. Vielleicht eine Anspielung auf das Heer der namenlosen Toten, auf den unbekannten Soldaten?
Standort: Neue Aula, Zugang über die Hölderlinstraße
DimensionsAb Sockel (H x B x T): 450 × 194 × 7 cm
Raumhöhe: 500 cm
Raumhöhe: 500 cm
MediumMarmor: Zola Repen aus Triest
Object numberMUT-Sg-3
Exhibitions
13.–8. Jh. v. Chr.
nach 7. Jan. 1590
späte 25. bis beginnende 26. Dynastie (um 664 v.Chr.)
1968
200-150 v. Chr. (Original);
kaiserzeitlich (Kopie)
eventuell 1965 (Quelle: Werbung Zeitschrift: Geographica Helvetica)
Ende 18. Jh.