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Eyecatcher/ Das zwinkernde Auge
Eyecatcher/ Das zwinkernde Auge

Eyecatcher/ Das zwinkernde Auge

Künstler*in deutsch, geb. 1974
Date2009
DescriptionDas „Zwinkernde Auge“ faszinierte viele Jahre lang Besucherinnen und Einwohner der Stadt: Nicht nur, weil es mit einer Breite von rund vier Metern riesig war und in luftiger Fassadenhöhe der Jugendstil-Augenklinik weit sichtbar über der Stadt wachte, sondern auch, weil es als moderne Lichtskulptur des Nachts blau leuchtete und zu dem die Bewegung eines Lidschlags in regelmäßigen Abständen wiederholt.
Der Neubau der Augenklinik aus den Jahren 1906 bis 1909 – offiziell die „Königlich Württembergische Augenklinik Tübingen“ – entstand auf eine Initiative des Direktors der alten Augenklinik, Gustav von Schleich (1851–1928), und dem Oberbaurat Albert Beger (1855–1921). Erst nach 100 Jahren, ab 2010, wurde mit einem Wettbewerb die Neuplanung einer Augenklinik im Klinikareal Berg neben der HNO-Klinik begonnen, deren Bau schließlich ab 2013 erfolgte und 2016 bezogen werden konnte. Seither wird der Jugendstilkomplex der Alten Augenklinik umgeplant und umgebaut, um die bisher neun Standorte des Asien Orient-Instituts der Universität dort zusammenzufassen. Im Zuge der Baumaßnahmen wurde auch das „zwinkern de Auge“ abgenommen und an die Außenfassade des im Klinikareal höchstgelegenen Parkhauses P6 auf dem Schnarrenberg installiert.
Der Ankauf der Lichtskulptur des Tübinger Lichtkünstlers Daniel Liewald (*1974) erfolgte im Kontext des Jubiläums der Augenklinik, zu ihrem 100-jährigen Bestehen. Das Auge wird aus einer großen metallenen Gerüstkonstruktion gebildet. Dazu kommen farbige, blaue und rote LED-Leuchten, welche die stilisierten Konturen eines blickenden Auges weithin erkennbar werden lassen.


Standort: Ehemals “Alte Augenklinik“ heute Asien-Orient-Institut Tübingen, Südfassade;
Parkhaus P6, Elfriede-Aulhorn-Straße 12, Außenfassade.
DimensionsLänge (ca.): 400 cm
Höhe (ca.): 240 cm
MediumMetall und LED-Leuchten
Object numberUKT-Sg-7
Exhibitions