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„Illustrissimus et tà sapia quam | honestate vita excelsus princeps Eberhar dus dei grà primus dux Wirtember- | gensis et de Teck ac Comes Montis- | pelligardi Fudator huius scholae. Obiit. i. die. S. Mathei apli Aӣo dӣi. 1.4.9.6.“
Diese Ehrentafel zum Tod von Eberhard I. aus dem Jahr 1496 wurde wohl durch die Universität gestiftet, da der Herzog „Fudator huius scholae“ gewesen war. Sie fertigte – so die Zuschreibung – der Bildhauer Joseph Schmid aus Urach (1500–1555) an. Zu sehen sind eine Umlaufende Inschrift, eine Palme samt Spruchband mit den Lettern ATTEMPTO sowie das württembergische Wappenschild mit Quadrierung, dessen Teile sich einzeln nochmals in den vier Fahnen zeigen: die drei Hirschstangen von Württemberg, die Rauten der Herzöge von Teck, die zwei Fische der Grafschaft Mömpelgard und der Adler der Reichssturmfahne. Diese Bleiplatte mit Kupfereinlagen hatte zuerst bei der Grablege des Herzogs im Kloster St. Peter auf dem Einsiedel im Schönbuch ihre Aufstellung. Im Jahr 1537 überführte dann Herzog Ulrich (1487–1550) die Gebeine seines Vorfahren von Schönbuch nach Tübingen in die Stiftskirche. Im Zuge dieser Translation kam wohl auch das Epitaph an seinen heutigen Standort.
Standort: Stiftskirche im Chorscheitel
NameGedenktafel
Ehrentafel für Herzog Eberhard I. im Bart
DepartmentExterne Sammlungen
Date1496
DescriptionDas Epitaph für Herzog Eberhard I. im Bart (1445–1496) befindet sich heute im Scheitel des Chores in der Stiftskirche. Es steht dort zusammen mit einer zweiten Inschriftentafel, die gemeinsam durch ein Rahmenwerk aus Stein eingefasst sind. Auf der rechten Tafel mit dem Motiv der Palme liest man die umlaufende Inschrift:„Illustrissimus et tà sapia quam | honestate vita excelsus princeps Eberhar dus dei grà primus dux Wirtember- | gensis et de Teck ac Comes Montis- | pelligardi Fudator huius scholae. Obiit. i. die. S. Mathei apli Aӣo dӣi. 1.4.9.6.“
Diese Ehrentafel zum Tod von Eberhard I. aus dem Jahr 1496 wurde wohl durch die Universität gestiftet, da der Herzog „Fudator huius scholae“ gewesen war. Sie fertigte – so die Zuschreibung – der Bildhauer Joseph Schmid aus Urach (1500–1555) an. Zu sehen sind eine Umlaufende Inschrift, eine Palme samt Spruchband mit den Lettern ATTEMPTO sowie das württembergische Wappenschild mit Quadrierung, dessen Teile sich einzeln nochmals in den vier Fahnen zeigen: die drei Hirschstangen von Württemberg, die Rauten der Herzöge von Teck, die zwei Fische der Grafschaft Mömpelgard und der Adler der Reichssturmfahne. Diese Bleiplatte mit Kupfereinlagen hatte zuerst bei der Grablege des Herzogs im Kloster St. Peter auf dem Einsiedel im Schönbuch ihre Aufstellung. Im Jahr 1537 überführte dann Herzog Ulrich (1487–1550) die Gebeine seines Vorfahren von Schönbuch nach Tübingen in die Stiftskirche. Im Zuge dieser Translation kam wohl auch das Epitaph an seinen heutigen Standort.
Standort: Stiftskirche im Chorscheitel
MediumBlei und Kupfer, spätere Rahmung der beiden Tafeln aus Stein
Object numberVBA-Sg-149
Exhibitions
um 1478/ 1480
nach 18. Okt. 1724
nach 1777
nach 18. Aug. 1678
nach 22. Dez. 1657
1549–1550
Primary Maker: Glaswerkstätten Straßburg
nach 7. Jan. 1590
nach 24. Juli 1700
nach 30. Jan. 1613
nach 17. Aug. 1713