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Grabplatte für Johann Ulrich Krafft
Grabplatte für Johann Ulrich Krafft

Grabplatte für Johann Ulrich Krafft

Datenach 24. Juli 1700
DescriptionDie Grabplatte für den Ulmer Patriziersohn Johann Ulrich Krafft (10. Dez. 1676 – 24. Juli 1700) ist heute an der
Nordwand des nördlichen Turmaufgangs in der Vorhalle aufgerichtet. Das zweizonige Monument gliedert sich in die Bereiche Wappen und Inschrift. Über dem Wappen im Zweipass rollt sich ein Spruchband auf. All diese Elemente veranschaulichen den Rückgriff aufs Mittelalter – als Ausdruck von Tradition und altehrwürdiger Abstammung. Johann Ulrich Krafft hatte sich, nach einer Studienstation in Straßburg, am 26. Juni 1697 in Tübingen immatrikuliert und stand bereits am Ende seiner Studienzeit, als er am 24. Juli 1700 im Alter von 24 Jahren verstarb. „In den Wissenschaften gut ausgebildet“ sei der junge Mann gewesen, berichtet die Inschrift und spendet Trost mit den Zeilen, dass der Student „DEO SIC VOLENTE“ (so Gottes Willen) in „CAE
LESTEM NEMPE ACADEMIAM ET PATRIAM“ (sicherlich in den Himmel, die Hochschule und die Heimat) berufen wurde.

Standort: Stiftskirche Tübingen, Vorhalle, am linken Treppenaufgang, Nordwand.
DimensionsH x B: 160 × 80 cm
MediumStein
Object numberELK-Sg-91
Exhibitions
Epitaph für Johannes Hochmann und Ehefrau Maria
Primary Maker: Christoph Jelin
zwischen 1603 und 1610
Epitaph für Gottfried von Öttingen
Primary Maker: Christoph Jelin
nach 23. August 1596
Epitaph für Andreas Laubmaier und Ehefrau Barbara
Primary Maker: Christoph Jelin
nach 19. August 1604
Epitaph für Jakob Kotze
Primary Maker: Christoph Jelin
nach 10. Okt. 1606
Epitaph für Graf Wilhelm Ernst von Waldeck
Primary Maker: Christoph Jelin
nach 16. September 1598
Epitaph für Fritz von der Schulenburg
Primary Maker: Georg Müller
nach 30. Jan. 1613
Relief mit Bildnis von Ernst Koken
Primary Maker: Wilhelm Schmid
1913
Epitaph für Christoph Skiel
Primary Maker: Georg Müller
nach 16. Juni 1622/1623