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Zum 500-jährigen Jubiläum machte die Stadt Tübingen der Universität im Jahr 1977 ein Geldgeschenk, das zur Aufstellung eines Brunnens verwendet werden sollte. Die Kunstkommission entschied sich schließlich für einen Entwurf des Düsseldorfer Bildhauer und Zeichner Erwin Heerich (1922–2004). Heerich hatte an der Düsseldorfer Akademie Bildhauerei studiert und war 1969 an die Kunstakademie Düsseldorf berufen worden, wo er bis 1988 als Professor tätig war. Bei der feierlichen Einweihung des Brunnens, am 29. November 1991, zeigte sich Heerich sehr zufrieden mit der Ausführung seines Werkes. Für ihn handle es sich dabei aber weniger um einen Brunnen als vielmehr um „eine architektonisch gefügte Skulptur im Dialog mit dem Wasser.“
Standort: Universitätsbibliothek, Wilhelmstraße 32
NameBrunnen
ohne Titel
DepartmentExterne Sammlungen
Künstler*in
Erwin Heerich
deutsch, 1922 - 2004, VG-Bild
Date1991
DescriptionEs gibt wohl keinen anderen Ort in Tübingen, an dem mehr Studierende der verschiedenen Fachrichtungen täglich zusammenkommen als an der Universitätsbibliothek. Nicht mehr wegzudenken ist die massive Großplastik vor dem Haupteingang, die viele als willkommene Sitzmöglichkeit im Freien nutzen. Die Brunnenanlage besteht aus verschiedenförmigen Basalt-Elementen und weist eine Grundfläche von sechs mal sechs Metern auf, in deren Mitte sich ein flacher, 1,20 Meter hoher Zylinder ausbildet. Dieser ist in südwestlicher Richtung aufgebrochen, hin zur Wilhelmstraße und zum Bonatzbau. An dieser Stelle wird die Form des Zylinders durch zwei unterschiedlich ausgerichtete Kugelsegmente unterlaufen. Auf der Deckfläche befinden sich neun Öffnungen, aus denen Wasser austreten kann. Unter der 35 Tonnen schweren Großplastik verbirgt sich eine 16 Quadratmeter große Brunnenstube, die von vier bis zu 14 Meter langen Pfählen gestützt wird und so im Boden verankert ist. Die gesamte Anlage ist demnach weitaus größer, als man auf den ersten Blick annimmt. Zum 500-jährigen Jubiläum machte die Stadt Tübingen der Universität im Jahr 1977 ein Geldgeschenk, das zur Aufstellung eines Brunnens verwendet werden sollte. Die Kunstkommission entschied sich schließlich für einen Entwurf des Düsseldorfer Bildhauer und Zeichner Erwin Heerich (1922–2004). Heerich hatte an der Düsseldorfer Akademie Bildhauerei studiert und war 1969 an die Kunstakademie Düsseldorf berufen worden, wo er bis 1988 als Professor tätig war. Bei der feierlichen Einweihung des Brunnens, am 29. November 1991, zeigte sich Heerich sehr zufrieden mit der Ausführung seines Werkes. Für ihn handle es sich dabei aber weniger um einen Brunnen als vielmehr um „eine architektonisch gefügte Skulptur im Dialog mit dem Wasser.“
Standort: Universitätsbibliothek, Wilhelmstraße 32
DimensionsH x B: 600 × 600 cm
Durchmesser: 120 cm
Durchmesser: 120 cm
MediumSchwarzer Basalt
Object numberVBA-Sg-103
Exhibitions
Primary Maker: Peter Otto Heim
Primary Maker: Königlich Württembergische Hüttenwerke Wasseralfingen
1846