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Schall-Bild/ Schallwellen
Schall-Bild/ Schallwellen
ObjektgattungWandgestaltung

Schall-Bild/ Schallwellen

Künstler*in
Datierung2002
BeschreibungEine Frau kommuniziert mittels Gebärdensprache mit einem Kind. Ein Clownsgesicht wird geschminkt. Menschen weinen, lachen, tanzen, spielen, schreien oder machen Musik. Menschen putzen sich die Nase oder halten sich die Ohren zu. Gartenzwerge lächeln in die Kamera. Der schiefe Turm von Pisa erscheint. Aus der Entfernung betrachtet formen diese vielen kreisrunden Fotografien sieben konzentrische Kreise. In der Großform des Schallmotivs transportiert Margarete Rebmanns (*1948) Arbeit in der Eingangshalle des Neubaus der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde sprechende Bilder und verbindet thematisch das Visuelle mit dem Akustischen. Die querformatige Wandgestaltung „Schall-Bild“ aus dem Jahr 2002 nimmt die gesamte Raumhöhe ein und ist heute durch einen vorgebauten Glaskasten geschützt. Für die Bilderwand befestigte die Künstlerin 216 grün eingefärbte Schwarz-Weiß-Fotografien auf runden Holzscheiben aus Weißbuche mit 8,5 cm Durchmesser. Die dafür verwendeten Bilder stammen nicht von der Künstlerin selbst, sondern sind von ihr in Form von Laserkopien den Medien entnommen, in der Idealform des Kreises im Ausschnitt neu bestimmt und größtenteils im Feld des Dokumentarischen zu verorten.

Standort: HNO-Klinik, Elfriede-Aulhorn-Str. 5, Eingangshalle
MaßeH x B: 290 x 450 cm
Material216 grüne Rundbilder auf Holzplatten, alle Bilder auf Aluminumplatte
Objektnr.VBA-Sg-126
Ausstellung