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ObjektgattungInstallation

Lapislazuli

Künstler*in geboren 1957
Datierung2004
BeschreibungDie neue Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde in der Elfriede-Aulhorn-Straße wurde im Zeitraum von 1998 bis 2002 errichtet. Den Auftrag des Kunst-am Bau-Programms des Landes Baden-Württemberg erhielt die international bekannte deutsche Künstlerin Karin Sander (*1957) basierend auf der Entscheidung der Kunstkommission vom 1. März 2000. Für die HNO-Kliniken konzipierte sie ihre Installation „Lapislazuli“.
In einem Treppenhaus zwischen der HNO-Klinik und der Klinik für Augenheilkunde entdeckt man völlig unerwartet zwei Felsbrocken, die im Luftraum über den Stufen zu schweben scheinen. Etwas ängstlich blicken hier wohl alle nach oben mit dem bangen Gedanken: Hoffentlich kommen die nicht runter!
Lapislazuli – oder auch Lasurstein – ist seit der Antike ein begehrtes und teures Mineral aus dem Mittleren Osten. Zum Einsatz kam er vor allem in der Malerei als Farbpigment und Schmuckstein. Aber auch im medizinischen Bereich schätzte man seine heilsame Wirkung. Mit ihm versuchte man unter schiedliche Krankheiten und Symptome zu behandeln, wie etwa zur Senkung des viertägigen Fiebers, zur Stärkung der Sehkraft, zur Förderung des Schlafs und um Gichtschmerzen zu stillen.

Standort: HNO-Klinik, Elfriede-Aulhorn-Straße 5, Eingangsbereich
MaßeGewicht (Stein 1): 86 kg
Gewicht (Stein 2): 105 kg
MaterialLapislazulisteine, roh
Objektnr.VBA-Sg-23
Ausstellung