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ObjektgattungBauplastik

"La rançon"

Künstler*in deutsch, geboren 1964
Datierung2012-2013
BeschreibungFür das Werk „La rançon“, das Lösegeld, der vielseitigen Künstlerin Ilona Lenk (*1964) entschied sich die Kunstkommission am 29. Juni 2011. Das vielschichtige, aus verschiedenen Elementen bestehende Werk erschließt räumlich-visuell sowohl den Vorplatz als auch den Innenraum des Zentrums für Molekularbiologie. Mit dieser Raumkunst werden medial Natur und Mensch, Literatur und Wissenschaft miteinander verbunden.
Die in Stuttgart geborene Künstlerin, die auch als Bühnen- und Kostümbildnerin tätig ist, gestaltete im Außenraum ein geschwungenes Bodenmosaikband mit Text, auf dem das gleichnamige französische Sonett von Charles Baudelaire (1821–1867) zu lesen ist. Es stammt aus dem Gedichtband „Les Fleurs du Mal“, die Blumen des Bösen, und thematisiert die harte Arbeit des Menschen an und auf der Erde, die er als eschatologisches Pfand, als Lösegeld, am letzten Gericht vorzuweisen hat.


Standort: Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP), Auf der Morgenstelle 32, Campusplatz
MaßeL x B: 15000 × 70 cm
H x B x T (je Plexiglas): 120 × 120 × 0,9 cm
H x B x T (Plexiglas mit Übersetzung): 120 × 60 × 0,9 cm
MaterialCarraramarmor, schwarzer Basalt
Objektnr.VBA-Sg-39
Ausstellung