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Die Bronzeskulptur war ein Auftragswerk der TH Stuttgart, die das Kunstwerk als Zeichen der Verbundenheit und der Freundschaft zum 450-jährigen Jubiläum der Universität Tübingen als Geschenk anfertigen ließ. In der Festrede des Stuttgarter Rektors Karl Schmoll von Eisenwerth (1879–1948) an die Tübinger Magnifizenz, Rektor Wilhelm Trendelenburg (1877–1946), charakterisiert er die Skulptur als einen „emporschwebenden Genius“, als ein „Sinnbild des zum Licht aufstrebenden Geistes“.
Tübingen, Wilhelmstr. 7, Neue Aula, 1. Stock
ObjektgattungPlastik
Der Traum / Entschwebende
FachbereichSkulpturensammlung der Universität
Künstler*in
Ulfert Janssen
deutsch, 1878 - 1956
Datierung1927
BeschreibungEin weiblicher Akt in Form eines Kniestücks streckt sich empor. Statt langer Haare trägt sie eine moderne Kurzhaarfrisur. Sinnlich hebt sie ihre beiden Arme über den leicht zur Seite geneigten Kopf. Diese Pose erinnert an eine Tänzerin; doch sind ihre Augen geschlossen – als Ausdruck von Entrücktheit und Kontemplation. Die Oberfläche des Akts ist goldfarben. Statt auf Haut blickt man hier auf Gold, wodurch das Licht sanft reflektiert wird. Solch ein Glanz hebt die Kostbarkeit des Werkes hervor und sticht sogleich ins Auge. Der Bildhauer und Professor an der Technischen Hochschule Stuttgart Ulfert Janssen (1878–1956) schuf diese Bronze im Jahr 1927.Die Bronzeskulptur war ein Auftragswerk der TH Stuttgart, die das Kunstwerk als Zeichen der Verbundenheit und der Freundschaft zum 450-jährigen Jubiläum der Universität Tübingen als Geschenk anfertigen ließ. In der Festrede des Stuttgarter Rektors Karl Schmoll von Eisenwerth (1879–1948) an die Tübinger Magnifizenz, Rektor Wilhelm Trendelenburg (1877–1946), charakterisiert er die Skulptur als einen „emporschwebenden Genius“, als ein „Sinnbild des zum Licht aufstrebenden Geistes“.
Tübingen, Wilhelmstr. 7, Neue Aula, 1. Stock
MaßeH x B x T (Sockel): 123 × 52 × 26 cm
H x B (Bronze): 142 × 53 cm
H x B (Bronze): 142 × 53 cm
MaterialBronze mit Goldfarbe, Sockel aus Stein
Objektnr.MUT-Sg-23
Ausstellung
nach 7. Jan. 1590
Glaswerkstätten Straßburg
nach 1777
Ende 18. Jh., seit 1931 in der Neuen Aula aufgestellt
um 1000 v. Chr.