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Standort: Geschwister-Scholl-Platz, Neue Aula, 2. OG, rechter Seitenflügel in der Rundbogennische
ObjektgattungBüste
Büste von Carl Heinrich von Weizsäcker
FachbereichSkulpturensammlung der Universität
Künstler*in
Adolf von Donndorf
deutsch, 1835 - 1916
Datierung1893
BeschreibungCarl Heinrich von Weizsäcker (1822–1899) war nach seinem Studium der evangelischen Theologie in Tübingen zunächst als Pfarrer tätig, ab 1851 als Hofkaplan und Gardefeldprediger am Hof König Wilhelms I. von Württemberg in Stuttgart. Dann kehrte er nach Tübingen zurück und lehrte hier ab 1861 als Professor für Kirchen- und Dogmengeschichte. Im selben Jahr wurde ihm das Ritterkreuz des Ordens der Württembergischen Krone verliehen, verbunden mit dem persönlichen Adelstitel. Zweimal, 1867/68 und 1877/78, fungierte er als Rektor; 1889 trat er das Amt des Kanzlers an. Dies scheint der Anlass für die Anfertigung der Marmorbüste gewesen zu sein. Die vermutlich aus dem Auftrag der Familie angefertigte Büste wurde von dem Bildhauer Adolf von Donndorf (1835—1916) geschaffen. Donndorf lehrte von 1876 bis 1910 an der Bildhauerei an der Königlichen Kunstschule Stuttgart. Ursprünglich war die chirurgische Klinik der Ausstellungsort der Büste, doch gilt das Original heute als verschollen.Standort: Geschwister-Scholl-Platz, Neue Aula, 2. OG, rechter Seitenflügel in der Rundbogennische
MaßeH x B x T: 66 × 48 × 29 cm
MaterialWeißer Marmor
Objektnr.MUT-Sg-18
Ausstellung
nach 18. Okt. 1724
nach 19. April 1703
nach 7. Jan. 1590