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Homers Zeilen aus der Odyssee flankieren in Großbuchstaben rechts und links ein großformatiges Historienbild „Odysseus in der Unterwelt“ im Lesesaal des Bonatzbau. Dargestellt sind die Seelen, die aus der Tiefe der Unterwelt zu Odysseus emporsteigen. Er steht mit seinen zwei Gefährten rechts am Bildrand am Eingang des Hades, wo er Auskunft über sein weiteres Schicksal erbittet. Die großen Gesten der Figuren sind Ausdruck ihrer starken Emotionen Angst und Entsetzen. Darin spiegelt sich das schier Unfassbare, das eigentlich Unmögliche – ein Lebender im Reich der Toten.
Auf das Bild des geistreichen Heroen blicken alle Betrachterinnen und Betrachter fast zwangsläufig beim Eintreten in den Lesesaal. Es liegt genau in der Achse der Eingangstüre an der gegenüberliegenden Wand, dem Ort der Bücherausgabe, und dort gut sichtbar im oberen Bereich, wo es sich in Form eines Kreissegments auf zwei Säulen mit stilisierten Palmenkapitellen stützt. Als Vorbild und Identifikationsfigur dient hier der antike Held allen Studierenden und jeder Forscherin und jedem Forscher, die mit dem Wissen der Vergangenheit bestehende Grenzen zu überwinden trachten.
Standort: Bonatzbau, Wilhelmstraße 32, Stirnwand des Historischen Lesesaals
NameWandgemälde
Odysseus in der Unterwelt
DepartmentGemäldesammlung der Universität
Künstler*in
Karl Schmoll von Eisenwerth
deutsch, 1879 - 1948
Date1912
Description„Und aus dem Erebos | kamen viele Seelen | herauf der abge- | schiedenen Toten”Homers Zeilen aus der Odyssee flankieren in Großbuchstaben rechts und links ein großformatiges Historienbild „Odysseus in der Unterwelt“ im Lesesaal des Bonatzbau. Dargestellt sind die Seelen, die aus der Tiefe der Unterwelt zu Odysseus emporsteigen. Er steht mit seinen zwei Gefährten rechts am Bildrand am Eingang des Hades, wo er Auskunft über sein weiteres Schicksal erbittet. Die großen Gesten der Figuren sind Ausdruck ihrer starken Emotionen Angst und Entsetzen. Darin spiegelt sich das schier Unfassbare, das eigentlich Unmögliche – ein Lebender im Reich der Toten.
Auf das Bild des geistreichen Heroen blicken alle Betrachterinnen und Betrachter fast zwangsläufig beim Eintreten in den Lesesaal. Es liegt genau in der Achse der Eingangstüre an der gegenüberliegenden Wand, dem Ort der Bücherausgabe, und dort gut sichtbar im oberen Bereich, wo es sich in Form eines Kreissegments auf zwei Säulen mit stilisierten Palmenkapitellen stützt. Als Vorbild und Identifikationsfigur dient hier der antike Held allen Studierenden und jeder Forscherin und jedem Forscher, die mit dem Wissen der Vergangenheit bestehende Grenzen zu überwinden trachten.
Standort: Bonatzbau, Wilhelmstraße 32, Stirnwand des Historischen Lesesaals
DimensionsH x B: 360 × 960 cm
MediumTempera auf Leinwand
Object numberMUT-Gs-36
Exhibitions
späte 25. bis beginnende 26. Dynastie (um 664 v. Chr.)
um 525 v. Chr.
um 460 v. Chr.
440/430 v. Chr.
nach 10. Okt. 1606
Primary Maker: Christoph Jelin
nach 19. August 1604
nach 19. April 1703
250–450 u. Z.
nach 18. Okt. 1724
1998
1968
Mitte - 2. Hälfte 2. Jh.v.Chr.
2.Hälfte 3.Jh.n.Chr.