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Epitaph oder Grabplatte für Gotthard von Brömbsen
Epitaph oder Grabplatte für Gotthard von Brömbsen
ObjektgattungEpitaph/ Grabplatte

Epitaph oder Grabplatte für Gotthard von Brömbsen

Datierungnach 20. Mai 1724
BeschreibungGotthard von Brömbsen (1704–1724) starb, wie sein Urgroßonkel Franz von Brombsen, während seiner Tübinger Studienzeit – „Ist Tübingen für unser Geschlecht so verhängnisvoll?“. Auftraggeber des Grabmals war der Bruder des Verstorbenen, Albert von Brömbsen, welcher der Inschrift zufolge gemeinsam mit seinem Bruder Gotthard zum Studium nach Tübingen gekommen war. Gotthard von Brömbsen wurde am 20. Mai 1724, gerade 20 Jahre alt, „dahingerafft“, durch „das Gebot des unentrinnbaren Schicksals“. Wie die Inschrift berichtet, hatte er eine Grabstätte an der Seite seines Urgroßonkels erhalten, doch ist der ursprüngliche Standort beider Grabmale nicht bekannt. 1912 befand sich zumindest das Grabmal für Franz von Brombsen noch an der westlichen Wand der nördlichen Vorhalle. Auch bei Gotthard von Brömbsen sollte laut der Inschrift das Grab nicht wiederbelegt werden, sondern „sicher und für jedermann unverletzlich“ bleiben. Die Steinplatte wird neben dem Familienwappen von einer im Flachrelief dargestellten Szenerie geschmückt: Der ruhende Putto stützt sich auf Sanduhr und Totenschädel – wie er in zahllosen Varianten in der Emblematik und Graphik auftritt.

Standort: Stiftskirche Tübingen, Hauptschiff, unter Orgelempore.
MaßeH x B: 175 × 97 cm
MaterialStein
Objektnr.ELK-Sg-95
Ausstellung