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Geschaffen wurde die Büste von Adolf Wamper (1901–1977) in freier Anlehnung an die überlieferten Bildnisse von Hölderlin. Signiert und datiert ist die patinierte schwarze Bronze auf der rechten Seite; unten am Hals liest man: „Wamper “. Sie zeigt ein Idealbild des jungen Dichters mit langem, wallendem Haar, schmalen, geschwungenen Lippen und feinen Augenbrauen.
Technik und Kunstfertigkeit der Bildhauerei hatte Adolf Wamper zunächst an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule sowie der Technischen Hochschule Aachen, später an der Kunstakademie Düsseldorf erlernt. Schon kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten tritt er am 1. Mai 1933 in die NSDAP ein und wird im September 1933 Mitglied der Reichskulturkammer. In den Folgejahren erhält er eine Reihe hochkarätiger Aufträge.
Standort: Geschwister-Scholl-Platz, Neue Aula, nördliches Treppenhaus, 1. Zwischengeschoss
ObjektgattungBronzeplastik
Büste von Hölderlin
FachbereichSkulpturensammlung der Universität
Künstler*in
Adolf Wamper
deutsch, 1901 - 1977
Datierung1943
BeschreibungDie Bronzebüste Friedrich Hölderlins (1770–1843) wurde am 100. Todestag am 7. Juni 1943 von der NSDAP-Kreisleitung aufgestellt. Die Gedenkveranstaltungen, wurden mitten im Krieg als reichsweites kulturpolitisches Ereignis gefeiert – vor allem in Tübingen, wo Hölderlin lebte und begraben liegt.Geschaffen wurde die Büste von Adolf Wamper (1901–1977) in freier Anlehnung an die überlieferten Bildnisse von Hölderlin. Signiert und datiert ist die patinierte schwarze Bronze auf der rechten Seite; unten am Hals liest man: „Wamper “. Sie zeigt ein Idealbild des jungen Dichters mit langem, wallendem Haar, schmalen, geschwungenen Lippen und feinen Augenbrauen.
Technik und Kunstfertigkeit der Bildhauerei hatte Adolf Wamper zunächst an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule sowie der Technischen Hochschule Aachen, später an der Kunstakademie Düsseldorf erlernt. Schon kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten tritt er am 1. Mai 1933 in die NSDAP ein und wird im September 1933 Mitglied der Reichskulturkammer. In den Folgejahren erhält er eine Reihe hochkarätiger Aufträge.
Standort: Geschwister-Scholl-Platz, Neue Aula, nördliches Treppenhaus, 1. Zwischengeschoss
MaßeH x B x T (Sockel): 11 × 21,5 × 23,5 cm
H x B x T (Bronze): 46 × 32 × 37 cm
H x B x T (Bronze): 46 × 32 × 37 cm
MaterialBronze, Steinsockel
Objektnr.MUT-Sg-51
Ausstellung
Peter Otto Heim
um 1478/ 1480
um 1957
Um 1920