Erweiterte Suche
Standort: Zentrum für empirische Bildungsforschung (ZEB)/ ehemals “Altes Physiologisches Institut“, Gmelinstraße 5
ObjektgattungWandgestaltung
Ohne Titel
FachbereichExterne Sammlungen
Künstler*in
Günter Hildebrand
deutsch, 1911 - 1994
Datierung1958
BeschreibungDer fensterlose Hörsaal des physiologischen Instituts galt nach seiner Einweihung im Jahr 1960 nicht zuletzt wegen der integrierten Fernseheinrichtung als Sehenswürdigkeit. In der Vorhalle befindet sich an einer innenliegenden Wand ein großes Wandbild des Tübinger Grafikers und Malers Günter Hildebrand (1911–1994). Es stammt aus dem Jahr 1958 und ist auf Putz gemalt; die gliedernden Bildlinien sind in Sgraffito-Technik ausgeführt. Wie der Institutsleiter und Arzt Professor Karl Brecht (1912–1982) es für Attempto formulierte, zeige die Arbeit „eine leuchtende Farbenkomposition in abstrakter Form über die Physiologie, dargestellt durch Symbole aus dem Leben des Menschen und der Tiere.“ Fast scheint es, als habe Hildebrand den Forschenden über einen längeren Zeitraum über die Schulter geschaut und ihre Experimente und technischen Geräte genau inspiziert. In seinem Werk lassen sich zeichenhaft dargestellten Motive, wie Auge, Herz, Molekularebene und Ohr erkennen. Andere Bereiche bleiben unklar und dienen eher der illustrativen Wandflächengliederung.Standort: Zentrum für empirische Bildungsforschung (ZEB)/ ehemals “Altes Physiologisches Institut“, Gmelinstraße 5
MaßeH x B: 500 × 355 cm
MaterialWandbild auf Putz
Objektnr.VBA-Sg-43
Ausstellung
vor 1945
eventuell 1965 (Quelle: Werbung Zeitschrift: Geographica Helvetica)
1968
1220er Jahre
nach 1777