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Der Traum / Entschwebende
Der Traum / Entschwebende
ObjektgattungPlastik

Der Traum / Entschwebende

Künstler*in deutsch, 1878 - 1956
Datierung1927
BeschreibungEin weiblicher Akt in Form eines Kniestücks streckt sich empor. Statt langer Haare trägt sie eine moderne Kurzhaarfrisur. Sinnlich hebt sie ihre beiden Arme über den leicht zur Seite geneigten Kopf. Diese Pose erinnert an eine Tänzerin; doch sind ihre Augen geschlossen – als Ausdruck von Entrücktheit und Kontemplation. Die Oberfläche des Akts ist goldfarben. Statt auf Haut blickt man hier auf Gold, wodurch das Licht sanft reflektiert wird. Solch ein Glanz hebt die Kostbarkeit des Werkes hervor und sticht sogleich ins Auge. Der Bildhauer und Professor an der Technischen Hochschule Stuttgart Ulfert Janssen (1878–1956) schuf diese Bronze im Jahr 1927.
Die Bronzeskulptur war ein Auftragswerk der TH Stuttgart, die das Kunstwerk als Zeichen der Verbundenheit und der Freundschaft zum 450-jährigen Jubiläum der Universität Tübingen als Geschenk anfertigen ließ. In der Festrede des Stuttgarter Rektors Karl Schmoll von Eisenwerth (1879–1948) an die Tübinger Magnifizenz, Rektor Wilhelm Trendelenburg (1877–1946), charakterisiert er die Skulptur als einen „emporschwebenden Genius“, als ein „Sinnbild des zum Licht aufstrebenden Geistes“.


Tübingen, Wilhelmstr. 7, Neue Aula, 1. Stock
MaßeH x B x T (Sockel): 123 × 52 × 26 cm
H x B (Bronze): 142 × 53 cm
MaterialBronze mit Goldfarbe, Sockel aus Stein
Objektnr.MUT-Sg-23
Ausstellung
Zwei Brunnen mit Bronzestatuetten
Fritz von Graevenitz
um 1931
Aktion
Reinhard Scherer
1979-1980
Die Woge
Jakob Wilhelm Fehrle
1961
Lichtwärts
Ulrich Kottenrodt
1956
Familie
Rosemarie Sack-Dyckerhoff
1960
Farbblicke
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2001
Historische Chorfenster
Glaswerkstätten Straßburg
Büste von Paul Linser
Ulfert Janssen
1941
Tanzende Kinder
Hanne Schorp-Pflumm
1966
Lebensbilder
Alfred Lörcher
1930
Concrete Poetry
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2004
Weg/road/camino
Hartmut Landauer
2002 - 2003