Erweiterte Suche
Schenkung aus Privatbesitz 2016.
Standort: Frauenklinik, Calwer Straße 7, Eingangsbereich.
ObjektgattungSkulptur
Madonna embarazada / Schwangere Maria
FachbereichSkulpturensammlung der Universität
Künstler*in
Hilario Mendívil Velasco
peruanisch, 1927 - 1977
Datierungvor 1977
BeschreibungEtwa in der Zeit zwischen 1532 und 1535 malte der italienische Künstler Parmigianino (1503–1540) für den Ordo Servorum Mariae in Parma das berühmte Gemälde „Madonna mit dem langen Hals“. Dieses Gemälde gilt als eines der markantesten und wichtigsten Werke des frühen Manierismus. Anmut und Erhabenheit kommen hier durch die schmalen gestreckten Körper, den weißen Teint und besonders durch die langgezogene Halspartie der Madonnen Figur zur Geltung. Dieser neue und wagemutige Stil machte Furore. So finden sich ähnliche idealisierte Darstellungen auch bei späteren manieristischen Malern, wie etwa El Greco (1541–1614) oder Bartholomäus Spranger (1546–1611). Auch in anderen Teilen der Welt, wenn auch mit großem zeitlichem Abstand, fand man offensichtlich Gefallen an der anmutigen Darstellung von weißer Haut und lang gestreckten Halspartien. Die „Madonna embarazada“, also die schwangere Madonna, fertigte der peruanische Künstler Hilario Mendívil Velasco (1927–1977) mit einem über langen Hals und mit weißem Inkarnat. Die Skulptur empfängt seit dem Jahr 2004 die eintretenden Besucherinnen und Patentinnen in einem kleinen Nebenraum des Foyers der Frauenklinik, der als Warte- und Andachtsraum dient.Schenkung aus Privatbesitz 2016.
Standort: Frauenklinik, Calwer Straße 7, Eingangsbereich.
MaßeH x B x T: 138 × 55 × 25 cm
MaterialStoff, Grundierung mit Gips, Kartoffel- und Reismehl, farbig bemalt
Objektnr.UKT-Sg-2
Ausstellung
um 1510
um 1850
spätes 1. Jh. v. Chr. - 1. Jh. n. Chr.
nach 27. Febr. 1607
1. Hälfte - Mitte des 2. Jh. n. Chr.
3. Jh. n. Chr. oder später