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Hans Nagel erlangte vor allem durch seine „Röhrenplastiken“, die er überwiegend in den 1960er-Jahren fertigte, nationale Bekanntheit. Auch mit seinen Arbeiten in Form von Wandreliefs fand er Anerkennung, wie öffentliche Aufträge zeigen, etwa in Mannheim und Umgebung. Eine erste Einzelausstellung 1952 in Heidelberg und verschiedene Lehraufträge, etwa in Mannheim, Mainz und Hamburg, sowie ab 1973 eine Professur für Bildhauerei an der Hochschule der Künste Berlin, sind Zeichen seines Erfolgs. Die Erwerbung von Nagels Reliefwand für Tübingen erfolgte im Zuge der Neueröffnung der Zahn-, Mund- und Kieferheilkundeklinik im Jahr 1967.
Standort: Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Osianderstraße 2–6
NameWandgestaltung
Ohne Titel
DepartmentExterne Sammlungen
Künstler*in
Hans Nagel
1926 - 1978, VG-Bild
Date1966
DescriptionMächtig wirkt die Reliefwand des Künstlers Hans Nagel (1926–1978). Fest verankert mit der Schauseite des Innenhofes, zwischen Hörsaal- und Mittelbau, ist das Metallrelief eingebettet in den Gebäudekomplex der Zahn-, Mund- und Kieferheilkundeklinik in der Osianderstraße. Die umliegenden Klinikgebäude vermitteln durch ihre reduzierte Bauweise, einem Zusammenspiel aus Sichtbeton und großen Fensterfronten, einen klaren, sachlichen Ton. Die begrünte Außenanlage, vor allem die vor dem Kunstwerk wachsenden Büsche, verstellen heute in großen Teilen den Blick. So verliert das Werk an visueller Präsenz und Wucht. Statt glatt und poliert, wurden die Metallflächen wohl mit einer Flexscheibe geschliffen, so dass das Sonnenlicht nicht gleißend, sondern diffus abstrahlt. Die prismatische Anordnung der Flächen und die unterschiedlichen Neigungswinkel der Oberflächen führen zu einem Wechselspiel der Reflexion, zu einem abwechslungsreichen Nebeneinander von Licht und Schatten, das sich je nach Tageszeit, Sonnenstand und Lichtsituation beständig verändert. Hans Nagel erlangte vor allem durch seine „Röhrenplastiken“, die er überwiegend in den 1960er-Jahren fertigte, nationale Bekanntheit. Auch mit seinen Arbeiten in Form von Wandreliefs fand er Anerkennung, wie öffentliche Aufträge zeigen, etwa in Mannheim und Umgebung. Eine erste Einzelausstellung 1952 in Heidelberg und verschiedene Lehraufträge, etwa in Mannheim, Mainz und Hamburg, sowie ab 1973 eine Professur für Bildhauerei an der Hochschule der Künste Berlin, sind Zeichen seines Erfolgs. Die Erwerbung von Nagels Reliefwand für Tübingen erfolgte im Zuge der Neueröffnung der Zahn-, Mund- und Kieferheilkundeklinik im Jahr 1967.
Standort: Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Osianderstraße 2–6
DimensionsH x B x T: 350 x 2450 x 26 cm
MediumEdelstahl, geschweißt
Object numberVBA-Sg-119
Exhibitions
1980
nach 10. Okt. 1606
Primary Maker: Peter Otto Heim
1992
Primary Maker: Emil Brüllmann
Nach 1935
1970
Um 1930
18. – 19. Jh.
Um 1920