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Handlinien jüdischer Ghettoinsassen, Nr. 106
Handlinien jüdischer Ghettoinsassen, Nr. 106

Handlinien jüdischer Ghettoinsassen, Nr. 106

Date1940
Description309 Handabdrücke von Jüdinnen und Juden gelangten 2009 in den Bestand des Institus, als sie ein Mitarbeiter in der Bibliothek des ehemaligen Rassenbiologischen Instituts in Tübingen entdeckte. Die Blätter zeigen die Handlinien jüdischer Ghettoinsassen aus Litzmannstadt, die der Tübinger Rassenbiologe und SS-Obersturmführer Hans Fleischmann Anfang der 1940er Jahre im Rahmen seines Habilitationsprojekts „Das Hautleistensystem auf Fingerbeeren und Handflächen bei Juden“ (1944) auswertete. Wie seine Qualifikationsarbeit verrät – eine Kopie des Typoskripts für die geplante Drucklegung befindet sich am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin – bestand sein Ziel darin, morphologische Unterschiede zwischen Juden und Nichtjuden empirisch zu belegen.
MediumAbdruck auf Papier
Object numberIGM-Sm-3
Würfel (Kippende Würfel)
Primary Maker: Joachim Bandau
2001
Pi Chacán
Primary Maker: Fernando de la Jara
2001
Abguss der Büste von Oswald Schmiedeberg
Primary Maker: Carl Ludwig Seffner
nach 1957
Aktion
Primary Maker: Reinhard Scherer
1979-1980
"weg"
Primary Maker: Elisabeth Wagner
1995
Concrete Poetry
Primary Maker: Leo Zogmayer
2004
Ohne Titel
Primary Maker: Christoph Freimann
2004
Reliefbildnis Otto Oertel
Primary Maker: Rudolf Stocker
1936
SCALA II
Primary Maker: Arend Zwicker
2004
Komposit-Porträtköpf des Septimius Severus und Antoninus Pius
úm 150 n. Chr. (Antoninus Pius) 180–200 n. Chr. (Sept. Severus); Collage: 2014
Hermenbüste des Königs Wilhelm I. von Württemberg
Primary Maker: Theodor Wagner
1860/ 1861