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Schneckengetriebe
Schneckengetriebe
ObjektgattungMaschine

Schneckengetriebe

Datierung1998–1999
BeschreibungDieser Mechanismus sollte die Bedienung von Ziehbrunnen oder Seilzugmaschinen erleichtern. Die Entwurfszeichnung aus dem Codex Madrid I zeigt ein großes Zahnrad mit einer Seilspule in der Mitte. Angetrieben wird das Zahnrad durch eine Handkurbel mit horizontalem Schneckengewinde. Die Drehbewegung der Handkurbel wird durch das spiralförmige Schneckengewinde auf das Zahnrad übertragen, das zu rotieren beginnt.
Diese Getriebekonstruktion ist aufgrund der mehrfachen Verzahnung der Zahnräder im Schneckengewinde selbsthemmend. Wegen dieses automatischen Mechanismus‘ etablierten sich Schneckengetriebe bereits Ende des 19. Jahrhunderts im Aufzugsbau.

Dieses Objekt gehört zu einer Wanderausstellung, die vom 3. Mai bis zum 1. Dezember 2019 in Tübingen zu sehen war und inzwischen weitergezogen ist. Die Maschinenkonstruktionen nach Skizzen Leonardo da Vincis wurden mit historischen Methoden und Werkzeugen in einer italienischen Werkstatt gefertigt.
MaßeH x B x T: 154 × 116 × 56 cm
MaterialHolzmodell eines Schneckengetriebes mit Hanfseil
Objektnr.GEX-Sg-13
Ausstellung
Katapult
1998–1999
Wasserpumpe
1998–1999
Lastenheber
1999–1998
Mörser
1998–1999
Sperrklinke
1998–1999
Traumata
Gerhard Halbritter
1960
Sockelbüste der Aphrodite von Arles
Johann Ludwig von Hofer
nach 1851
Epitaph für Jakob Schegk
Christoph Jelin
nach 9. Mai 1587
Urpferd
Helga Janzen-Allgaier
1988
Schlossbrunnen
Meister Anthone
Anfang des 17. Jh., Wandung des Brunnenbeckens 1823
Anorthoskop
Joseph Antoine Ferdinand Plateau
2007