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Psycho-Galvanometer
Psycho-Galvanometer
CC BY-NC-SA Museum der Universität Tübingen MUT / V. Marquardt

Psycho-Galvanometer

Date1920, Original um 1900
DescriptionMessung des elektrischen Stromes mit Hilfe des Hautschweißes.

"Kann man Stress auf der Haut messen?

PSYCHO-GALVANOMETER

Verpasst man einem Probanden eine Ohrfeige oder kritisiert ihn vor Kollegen scharf, zeigt dieses taschenlampenähnliche Messgerät den gleichen Wert an. Denn diese zwei Verletzungen erzeugen Stress, der widerum zur Schweißbildung führt. Dadurch wird die Leitfähigkeit der Haut verändert. Da die Verteilung von Schweißdrüsen auf dem menschlichen Körper nicht gleichmäßig ist, erfolgt die Messung an einer Stelle mit hoher Dichte: Der Handinnenfläche. Diese weist mit über 2000 Drüsen pro Quadratzentimeter, neben den Fußinnenflächen, die höchste Dichte des Körpers auf. Bereits 1906 nutzte Carl Gustav Jung diese Tatsache im Kontext der Psychoanalyse. Als einfaches Mittel um psychische Prozesse nachzuweisen, war die Methode vor allem in den 1960er und -70er Jahren verbreitet. Heute ist dieser Hautspannungsmesser durch die Verfahren der Elektroenzephalographie oder der Magnetresonanztomographie abgelöst."
Robert Schlösser
DimensionsH x B x T: 23 × 7,5 × 6 cm
Object numberPSY-Is-22
Exhibitions
Madonna embarazada / Schwangere Maria
Primary Maker: Hilario Mendívil Velasco
vor 1977
Figurine: Pataike
Mitte 2. Jh. v. Chr.
Hygrometer
1998–1999
Der Traum / Entschwebende
Primary Maker: Ulfert Janssen
1927
Nebelhorn: Zeitung für Konstanz u. Umgebung
Primary Maker: Konstanz: Nebelhorn
Nr. 0.1980 – 92.1989
Büste von Paul Linser
Primary Maker: Ulfert Janssen
1941
Figurine: Pygmäe
1. Viertel 1. Jh. v. Chr.
Tympanoplastik, Typ 1 und 2
Primary Maker: Gerhard Halbritter
1961
Flimmer-verschmelzungsgerät mit Bedienelement
Primary Maker: E. Zimmermann
1992
Pi Chacán
Primary Maker: Fernando de la Jara
2001
Anemometer
1998–1999
"weg"
Primary Maker: Elisabeth Wagner
1995
Das Lächeln
Primary Maker: Elisabeth Wagner
2001