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Turm allseitiger Ausstrahlung
Turm allseitiger Ausstrahlung
ObjektgattungPlastik

Turm allseitiger Ausstrahlung

Künstler*in deutsch, 1900 - 1975, VG-Bild
Datierung1972
BeschreibungVor dem sogenannten Kupferbau, einem Hörsaalgebäude an der Ecke Hölderlin- und Gmelinstraße, steht eine markante, fast sechs Meter hohe Skulptur. Geschaffen hat sie der Berliner Bildhauer Hans Uhlmann (1900–1975) im Jahr 1972. Sie bildet den Endpunkt einer Serie von Skulpturen, die man als Türme bezeichnet. Es war drei Jahre vor seinem Tod das letzte große Auftragswerk des Bildhauers. Hans Uhlmann lehrte seit 1950 als Professor an der Berliner Akademie und verfügte ab 1952 über ein eigenes Atelier in Berlin. Hierdurch war er in der Lage, auch große Skulpturen herzustellen. Der Bildhauer entwarf und entwickelte seit dem Ende der 1950er-Jahre seine Idee der Türme mit den charakteristischen „Turmkammern“. Sie besitzen dank ihrer Formqualität einen hohen Wiedererkennungswert. Das Tübinger Werk stellt die 17. Auftragsarbeit dar, die Uhlmann für den öffentlichen Raum konzipierte. Der Tübinger Turm steht als Sinnbild für Wissenszirkulation und Kommunikation – für Menschen und Worte mit Ausstrahlung.

Standort: Kupferbau, Hölderlinstraße 5, Vorplatz
MaßeH x B x T: 548 × 170 × 170 cm
MaterialChromnickel-Stahl
Objektnr.VBA-Sg-3
Ausstellung
Tanzende Kinder
Hanne Schorp-Pflumm
1966
Epitaph für Jakob Beurlin
Hans Schickhardt
nach 1561
Lichtwärts
Ulrich Kottenrodt
1956
Aktion
Reinhard Scherer
1979-1980
Ohne Titel
Torben Ebbesen
2002
Ohne Titel (Kreisformen)
Dagmar Schöning
1966-1968
Ohne Titel (Drei Metallskulpturen)
Brigitte Matschinsky-Denninghoff
1966
Unteres Schlossportal
Heinrich Schickhardt
1603/04 - 1607/08
Zwei Brunnen
Albert Burrer
1935
Deckenstuck Flur
Emil Brüllmann
Sockelbüste der Aphrodite von Arles
Johann Ludwig von Hofer
nach 1851
Ohne Titel
Christoph Freimann
2004
Die Lichtlinie
Heinz Mack
1987